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Sozialverband VdK Landesverband Hessen Ortsverband Wenings

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Vorsitzender: Bernhard Weiser

Kreuzweg 18
63688 Gedern OT Wenings

Telefon (06045) 1879
Telefax (06045) 954435

E-Mail E-Mail:
Homepage: www.vdk.de/ov-wenings/


Aktuelle Meldungen

Daniela Greb zur neuen VdK-Juniorenvertreterin gewählt

(30.01.2014)

Ehrungen langjähriger Mitglieder und Vorstandsergänzungswahlen standen im Vordergrund der Jahreshauptversammlung des VdK-Ortsverbandes Wenings, die am Freitag im Dorfgemeinschaftshaus stattfand.

Für zehnjährige Mitgliedschaft zeichneten Ortsverbandsvorsitzender Bernhard Weiser und Kreisverbandsvorsitzender Willi Rullmann die Jubilare Thorsten Alt, Dirk Gottschalk, Timo Gottschalk, Jacqueline Grieger, Norbert Hainz, Kurt Heusohn, Lutz Koblin, Rosemarie Nold-Koblin, Ronny Peger, Marion Philipp, Doris Prescher, Volker Reutzel und Holger Ruppel aus. Für 25-jährige Zugehörigkeit zum Sozialverband wurde Herbert Kehm geehrt. Für besonderes ehrenamtliches Engagement wurden Doris Kling, Norbert Hainz und Bernhard Weiser mit der Landesverbands-Ehrennadel in Silber ausgezeichnet.

Zur neuen Juniorenvertreterin wählte die Versammlung Daniela Greb. Ihrer Vorgängerin Heike Kehm, die vorzeitig von ihrem Amt zurück trat, wurden Dankesworte für die geleistete Arbeit zuteil.

Zuvor hatte Vorsitzender Bernhard Weiser einen kurzen Abriss über die Arbeit des 240 Mitglieder zählenden Ortsverbands Wenings gegeben. Im Hinblick auf die stets steigenden Mitgliederzahlen, sprach Weiser von der Verpflichtung des VdK, sich in die sozialpolitische Diskussion einzuschalten. „Unsere Mitglieder müssen durch uns eine Stimme erhalten, die gehört wird“, sagte er. In den letzten Jahren habe der VdK sozialpolitische Brennpunkte wie beispielsweise Mindestlohn, Bedrohung durch Altersarmut und Rentenkürzungen thematisiert. „Es hat sich gelohnt. Unsere Botschaft ist in der Politik angekommen, die Öffentlichkeit ist sensibilisiert zum Thema Armut und soziale Spaltung. Und der Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung enthält wesentliche Teile unserer sozialpolitischen Forderungen“, befand Weiser. Derzeit plane der VdK eine groß angelegte Kampagne zur Umsetzung eines neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffes. Dies sei unbedingt notwendig, da nach wie vor dementielle Erkrankungen bei der Beurteilung von Pflegestufen so gut wie nicht berücksichtigt werden. „Wir im VdK sind zu einer Wertegemeinschaft für soziale Gerechtigkeit zusammen gewachsen, die in Politik und Öffentlichkeit anerkannt ist und deren Forderungen Beachtung finden. Erstmals in der Geschichte des VdK in Hessen und Thüringen ist es gelungen, die 240.000-Mitglieder-Marke zu knacken. Das sind fast mehr als 11.000 Mitglieder mehr als Ende 2012“, unterstrich er. „Der VdK ist eben nicht nur Sozialanwalt und sozialpolitisches Sprachrohr – er ist vor allem eine große Gemeinschaft, die das gesellschaftliche Leben im Sinne der Solidarität und der Menschlichkeit prägt“, merkte er an.

Mit Blick auf den Ortsverband Wenings ging Weiser auf diverse Aktivitäten ein. Er hob hierbei den elektronikfreien Spielenachmittag für Schulkinder, die Beteiligung an der Gederner Trivia Night, den Besuch des Kommers anlässlich des 75-jährigen  Bestehens der FFW Wenings, den 3-Tages-Ausflug ins Bremer Land, die Beteiligung an den Ferienspielen der Stadt Gedern, den Info-Stand am Gederner Gasse-Määrt und den Besuch einer Sitzung des hessischen Landtages hervor.

 

Text & Bild mit freundlicher Genehmigung: Andrea Hennecke

[Die Mitglieder, die an diesem Abend geehrt wurden.]

Foto zur Meldung: Daniela Greb zur neuen VdK-Juniorenvertreterin gewählt
Foto: Daniela Greb (links) wurde zur neuen Juniorenvertreterin gewählt. Ortsverbandsvorsitzender Bernhard Weiser dankte der Vorgängerin Heike Kehm für ihre Arbeit.

VdK Wenings wählt neuen Vorstand

(01.02.2013)

Bernhard Weiser bleibt Vorsitzender des VdK-Ortsverbandes Wenings. Er wurde während der Jahreshauptversammlung, die unlängst im Dorfgemeinschaftshaus Wenings statt fand, einstimmig in seinem Amt bestätigt. Ihm zur Seite steht als Stellvertreter Holger Ruppel. Hans-Erich Kehm bleibt Kassenführer, Schriftführerin ist weiterhin Doris Kling. Zur Frauenbeauftragten wurde Renate Hainz wieder gewählt. Juniorenvertreterin bleibt Heike Kehm. Als Beisitzer unterstützen Gottfried Gabriel, Herbert Kehm, Norbert Hainz, Edgar Neun, Martina Winter und Edmund Ankermann den Vorstand.

Vorausgegangen waren Berichterstattungen. Vorsitzender Bernhard Weiser informierte, dass der Ortsverband Wenings aktuell 219 Mitglieder beherberge und der VdK-Landesverband auf die 230.000 Mitglieder-Marke zusteuere. „Dieser immense Rückhalt in der Bevölkerung ist uns eine Verpflichtung, dass wir uns in die sozialpolitische Diskussion einmischen und unseren Mitgliedern so eine Stimme geben“, so Weiser. In seinen Ausführungen sprach er unter anderen Themen wie Altersarmut und Heraufsetzen des Rentenalters auf 67 Jahre an. „Es wird nicht bei den drei Millionen Rentnern, die als arm gelten, bleiben“, signalisierte er eine Negativentwicklung unserer Gesellschaft. „Während immer mehr Menschen nicht wissen, wie sie über die Runden kommen sollen, wächst das private Vermögen kontinuierlich an – trotz Krise. Mittlerweile beträgt das Privatvermögen 4,7 Billionen Euro. Hinzu kommen fünf Billionen Euro an Immobilienwerten“, verdeutlichte er den tiefen Graben zwischen Arm und Reich, zwischen Gewinnern und Verlierern. „Wir als Sozialverband dürfen dieser immer weiter voranschreitende Spaltung unserer Gesellschaft nicht einfach zuschauen. Es ist unsere Pflicht, dagegen die Stimme zu erheben -und zwar laut“, so Weiser.

Bezüglich des VdK-Ortsverbandes Wenings erinnerte an diverse Aktivitäten und nannte unter anderen den „Elektronikfreien Spielenachmittag“ für Schulkinder, die Teilnahme an der VdK-Regionalkonferenz und am VdK-Kreisverbandstag in Bad Salzhausen, den Tagesausflug zur Eberstädter Tropfsteinhöhle im Odenwald, die Beteiligung an den Ferienspielen der Stadt Gedern und die Präsenz am Gederner Gasse-Määrt mit einem Informationsstand. Abschließend verwies Weiser auf den Dreitagesausflug vom 13. bis 15. Juni nach Norddeutschland mit den Stationen Papenburg, Bremerhaven und Bremen.

Eingebunden in die Jahreshauptversammlung waren auch Ehrungen. Für zehnjährige VdK-Zugehörigkeit wurden Elke Beyer, Emmi Brill, Regina Brill, Hartmut Büchler, Sebile Cam, Gerd Groth, Walter Kehm, Beate Kempel, Martina Klimitz, Christa Luft, Jürgen Peger, Heike Schäfer und Herbert Schäfer ausgezeichnet. Für besonderes Engagement während ihrer zwölfjährigen Vorstandsarbeit erhielten Heike Kehm und Gottfried Gabriel die VdK-Ehrenplakette am Bande in Silber.

 

Bild:

Ehrung langjähriger und verdienter Mitglieder durch Vors. Bernhard Weiser (4. von links) und Kreisverbandsvorstandsmitglied Richard Hachenberg (links)

 

Text & Bild mit freundlicher Genehmigung Andrea Hennecke

Foto zur Meldung: VdK Wenings wählt neuen Vorstand
Foto: VdK Wenings wählt neuen Vorstand

Spielenachmittag klassisch

(17.01.2013)

Die neuesten Weihnachtsgeschenke waren zu Beginn des neuen Jahres für 16 Mädchen und Jungen im evangelischen Gemeindehaus Wenings tabu: Viel lieber widmeten sich die Kinder während des „Klassischen Spielenachmittags“, zu dem der VdK-Ortsverband Wenings und der Förderverein der Schule am Niedertor eingeladen hatten, Geschicklichkeits- und Gesellschaftsspielen.

Renner und somit Spiel des Nachmittags war bei den Kids „Looping Louie“, bei dem jeder Spieler eine eigene Farm mit Hühnern in Form von drei kleinen Kunststoffscheiben besaß. Hoch im Kurs standen auch Klassiker wie etwa „Monopoly“, „Risiko“ und „4 gewinnt“. Die Kinder waren so in die Spiele vertieft und mit großer Begeisterung dabei, dass die Euphorie sogar auf die Betreuer überschwappte und sie Zeit für die ein oder andere Partie „Rommè“ fanden.

 

Text & Bild: mit freundlicher Genehmigung Andrea Hennecke

Foto zur Meldung: Spielenachmittag klassisch
Foto: Spielenachmittag klassisch

VdK Wenings unternimmt Fahrt in den Odenwald

(03.08.2012)

„Heute spielt auch das Wetter mit“, so begrüßte der Vorsitzende des VdK Ortsverbandes Wenings, Bernhard Weiser, kürzlich Mitglieder und Freunde zum diesjährigen Tagesausflug in den Odenwald und das Taubertal. Auf dem Programm stand der Besuch der Eberstadter Tropfsteinhöhle und des Glasmuseums in Wertheim. Zuvor wurde jedoch nach noch junger Tradition und etwa zweistündiger Fahrt durch die wunderschöne Landschaft das mitgebrachte rustikale Frühstück an einem lauschigen Plätzchen abseits der Autobahn eingenommen. Ein besonderer Dank gilt Renate Hainz vom Vorstand für die gute Organisation. So gestärkt erfolgte der Einstieg in die wunderbare Welt der Eberstadter Tropfsteinhöhle. Unter fachkundiger Leitung wurden die Teilnehmer durch den mühelos begehbaren Teil der Höhle geführt, der sich rund 600 m durch die unterirdische Muschelkalkformation schlängelt. Dabei erfuhr die Gruppe, dass die Höhle im Jahre 1971 nach Sprengarbeiten in einem nahe gelegenen Steinbruch zufällig entdeckt wurde. Das Alter der Tropfsteinhöhle wird auf über eine Million Jahre geschätzt. Diese Zeit haben die Tropfsteine gebraucht, um als Stalaktiten von der Decke nach unten oder als Stalagmiten von der Höhlensohle nach oben zu wachsen. Fast jedes Tropfsteingebilde hat einen eigenen Namen in dieser märchenhaften Welt. Die Eberstadter Tropfsteinhöhle hinterlässt unvergessliche Eindrücke bei den Besuchern.

 

Nach einer Mittagspause in Buchen beim „Schwanen“ ging die Reise weiter nach Wertheim zur Besichtigung des Glasmuseums. Das Glasmuseum Wertheim geht zurück auf eine Initiative des Glasunternehmers Löber aus Thüringen, der sich hier ansiedelte und 1950 das Glaswerk Wertheim gründete und damit den Grundstein für die heute noch ansässige Laborglasindustrie legte. In einem Vortrag wurde den Besuchern die Vielfältigkeit des Werkstoffes Glas, seine Herstellung, Verarbeitung, Verwendung und seine Geschichte veranschaulicht. Auch war zu erfahren, wer wann welches Glas benutzte. Ausserdem zeigte der Museumsglasbläser in der Museumswerkstatt, wie aus einer Glasröhre ein Weinglas entsteht. Anschließend durfte eine Person aus der Gruppe selbst seine eigene Kugel blasen oder unter Anleitung ein Glastier heiß montieren und mit nach Hause nehmen.

 

Für die Weningser fand die „Zeitreise durch Stein und Glas“ ihren Abschluss in einem gemütlichen heimatnahen Lokal.

Foto zur Meldung: VdK Wenings unternimmt Fahrt in den Odenwald
Foto: VdK Wenings unternimmt Fahrt in den Odenwald

"Die Lebens- und Arbeitsbedingungen von pflegenden Angehörigen müssen sich deutlich verbessern“

(15.02.2012)

Um sich bei langjährigen Mitgliedern für ihre Vereinstreue und Verbundenheit zu bedanken und um die vergangenen zwölf Monate zu bilanzieren, hatte der Vorsitzende des VdK-Ortsverbands Wenings, Bernhard Weiser, jetzt zur Jahreshauptversammlung ins Dorfgemeinschaftshaus eingeladen.

Wenn sich Weiser auch über einen Mitgliederzuwachs von zehn Personen auf aktuell 206 Mitglieder freute, so verwies er doch darauf, dass die Zahl der Menschen, die Leistungen des VdK im Sozialrechtsschutz benötigen, steige. In der Gesellschaft finde die Leistung des VdK Anerkennung und Unterstützung, da der Sozialverband sich unabhängig und überparteilich für sozial benachteiligte Menschen einsetze.

Als großes Thema sei im vergangenen Herbst die Pflege von Angehörigen in den eigenen vier Wänden aufgegriffen worden, so Weiser. „Der VdK hat sich auf die Fahne geschrieben, dafür zu kämpfen, dass sich die Lebens- und Arbeitsbedingungen von pflegenden Angehörigen deutlich verbessern“, informierte er. Dabei fordere der VdK die Anhebung des Pflegegeldes. „Seit 1996 gibt es Pflegegeld. Zwölf Jahre lang wurden die Beträge nicht verändert, ab 2008 gab es dann eine stufenweise Anhebung. Umgerechnet auf die Laufzeit der Pflegeversicherung seit 1996 ergibt dies eine jährliche Steigerung von 0,4 Prozent“, ließ Weiser Zahlen sprechen. Als weitere Aufgabe des VdK nannte er die Forderung nach Änderung des Pflegebedürftigkeitsbegriffs und die Anerkennung von Pflegebedürftigkeit etwa von Demenzkranken, deren Betreuungs- und Hilfebedarf das normale Maß weit übersteigt. Unverzichtbar seien auch Unterstützungs- und Entlastungsangebote für Pflegende sowie angemessene Rentenbeiträge für pflegende Angehörige.

Als Aktivitäten des Vdk-Ortsverbands Wenings nannte Weiser unter anderen die Teilnahme an vier Informationsabenden des Kreisverbandes, den elektronikfreien Spielenachmittag für Schulkinder, die Teilnahme am Kreisverbandstag in Bad Salzhausen sowie am VdK-Landestreffen auf dem Hessentag in Oberursel. Zudem beteiligte sich der Weningser Ortsverband an den Ferienspielen der Stadt Gedern und am Gasse-Määrt. Der Tagesausflug führte die VdK-ler an den Edersee.

Ehrungen schlossen sich an: Für zehnjährige Vereinszugehörigkeit wurden Stefan Eifert, Klaus Gottschalk, Brigitte Greb, Karl-Heinz Groth, Renate Hainz, Karl-Heinz Hardt, Klaus-Jürgen Heckner, Uwe Heusohn, Christa Keppeler, Hans-Heinrich Klein, Anita Köhler, Peter Köhler, Bärbel Peger, Rainer Peppel, Dieter Weis und Bernhard Weiser ausgezeichnet. Eine besondere Ehre wurde Hans Erich Kehm zuteil. Zur Würdigung seines zwölfjährigen Engagements im Vorstand erhielt er die Silberne Ehrenplakette.

 

Text & Bild: Andrea Hennecke

Foto zur Meldung: "Die Lebens- und Arbeitsbedingungen von pflegenden Angehörigen müssen sich deutlich verbessern“
Foto: "Die Lebens- und Arbeitsbedingungen von pflegenden Angehörigen müssen sich deutlich verbessern“

Fahrt in den Nationalpark Kellerwald-Edersee

(17.08.2011)

Der Vorstand des VdK-Ortsverbandes Wenings hatte seine Mitglieder und Freunde in diesem Jahr zu einem Tagesausflug in den Nationalpark Kellerwald-Edersee eingeladen. Ziel war der Edersee mit dem ersten Baumkronenweg Hessens.

 

Rund 50 Teilnehmer fuhren kürzlich nach Nordhessen, wo sie am frühen Vormittag in Hemfurth bereits von den Naturparkführern erwartet wurden. Hier unmittelbar am Südufer des Edersees gewährt Hessens erster Baumkronenweg Besuchern ein faszinierendes Natur- und Walderlebenis und einen herrlichen Ausblick über die Baumkronen des Waldes. Aufgeteilt in zwei Gruppen erfuhren die Teilnehmer Wissenswertes über die Region. Unter anderem hatte das UNESCO-Welterbekomitee nur wenige Tage zuvor den Nationalpark Kellerwald-Edersee zum Weltnaturerbe erklärt und damit die Besonderheit des großflächigen naturnahen Buchenbestandes gewürdigt.

 

Als einzigartiges Naturerlebnis wurde von der Reisegruppe der Baumkronenweg oder auch „TreeTopWalk“ genannt, betrachtet. Der ansteigende Weg lohnt sich, denn am Ende in etwa 30m Höhe über den Baumkronen auf der Aussichtsterrasse genießt man einen herrlichen Blick über den malerischen Edersee und zum mächtigen Schloss Waldeck. Die barrierefreie Bauweise gestattet auch Rollstuhlfahrern das „spazieren“ vom Waldboden bis über das dicht belaubte Kronendach.

 

Nach der Mittagspause im Waldhotel „Dornröschenhöh“ stand eine Schiffsrundfahrt auf dem Programm. In einer einstündigen Fahrt mit dem „Stern von Waldeck“ erschloss sich dem Betrachter der zauberhafte Reiz dieser Seenlandschaft, obgleich der Wasserstand aufgrund der anhaltenden Trockenheit im Frühjahr weit unter normal ist. Anschließend hatten die Teilnehmer ausreichend Zeit für einen Gang über die Staumauer. Sie wurde in den Jahren 1908 bis 1914 gebaut, um der Weserschifffahrt und dem Mittellandkanal in den Sommermonaten ausreichend Wasser zuzuführen. Außerdem dient die Staumauer der Stromgewinnung und dem Hochwasserschutz.

 

Wenngleich bei ungewöhnlich herbstlichen Juli-Temperaturen, verbrachten die Weningser alles in allem einen schönen und erlebnisreichen Tag, den man mit einem leckeren Abendessen in gemütlicher Runde ausklingen ließ.

Foto zur Meldung: Fahrt in den Nationalpark Kellerwald-Edersee
Foto: Fahrt in den Nationalpark Kellerwald-Edersee

Sommer-Ferienspiele 2011 – Besuch im Mathematikum Gießen

(17.08.2011)

Der VdK-Ortsverband Wenings und der Förderverein Schule „Am Niedertor“ beteiligten sich in diesem Jahr gemeinsam an den Ferienspielen der Stadt Gedern. So fuhren 19 Kinder zwischen 7 und 14 Jahren bei idealem Museumswetter mit Betreuer und Betreuerinnen nach Gießen ins Mathematikum, das erste mathematische Mitmach-Museum der Welt mit über 150 Exponaten. Das Motto hieß daher auch „Kindern Zahlen, Formen und Muster auf anschauliche und spielerische Weise begreifbar machen“.

 

Nach kurzer Begrüßung ging es gleich zum ersten Experiment. Nicht nur die Kinder staunten, dass man auch mit eckigen Rädern fahren kann ohne zu „hoppeln“. Klingt reichlich unwahrscheinlich, ist aber möglich und zwar mit Hilfe eines sog. Gleichdicks, einer Figur, die für jede Richtung gleich dick ist. Anschließend war Zeit, die eigenen Fähigkeiten zu testen. Schnell hatten sich kleine Gruppen gebildet, die Puzzles legten, sich den Kopf bei Knobelspielen zerbrachen, bei sich selbst den goldenen Schnitt entdeckten oder beim Kugelwettrennen zuschauten. Am begehrtesten war die Riesenseifenblase. Man stellt sich in die Mitte einer ringförmigen Wanne, zieht an einem Seil, und wenn man das mit dem richtigen Gefühl und Schwung macht, dann zieht sich um einen herum eine Seifenhaut hoch – und man steht für einen Augenblick in einer in allen Farben funkelnden Seifenblase.

 

Von großem Interesse war auch der Raum mit Spielen rund um das Thema Zufall. Täglich geschehen zahlreiche Ereignisse, die uns zufällig und unberechenbar erscheinen. Doch auch den Gesetzen des Zufalls kann man mithilfe von Mathematik auf die Spur kommen, wie die Exponate zeigten.

 

Abschließender Höhepunkt war das Diamantenlotto. Der Besucher, der unter 49 Diamanten die sechs „Richtigen“ errät, gewinnt einen echten Diamanten! Voller Spannung reihten sich die Kinder in die lange Warteschlange ein, bevor sie mit ihrer persönlichen Codekarte einen Tipp abgeben konnten. Leider wurde der echte Diamant nicht gewonnen – man bedenke, es gibt fast 14 Mio. Möglichkeiten! Trotzdem ließ niemand den Kopf hängen, alle hatten an diesem Nachmittag viel Spaß an lebendiger Mathematik, die zum Mitmachen animierte.

Foto zur Meldung: Sommer-Ferienspiele 2011 – Besuch im Mathematikum Gießen
Foto: Sommer-Ferienspiele 2011 – Besuch im Mathematikum Gießen


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